31. Juli 2016

Linksjugend 'solid Kreisverband Saarbrücken auf dem diesjährigen CSD

 

 

Auch 2016 beteiligte sich DIE LINKE – zusammen mit der Linksjugend ['solid] Kreisverband Saarbrücken - wieder mit einem eigenen Wagen an Christopher Street Day Umzug in Saarbrücken. „Beim diesjährigen CSD stimmte wirklich alles und so konnte es kaum wundern, dass in und um den Wagen viele Menschen tanzten, lachten, einfach Spaß hatten. Durch Flyer und Aufkleber sorgten wir natürlich dafür, dass auch die politischen Botschaften passten.“.

Ein großes Lob bekam unsere Linksjugend ['solid] Kreisverband Saarbrücken von mehreren Stellen, da wir nicht nur aktiv beim Auf- und Abbau halfen, sondern auch die Ordnertätigkeiten übernahmen.


Statements der Bundestagsfraktion DIE LINKE: QUEER - Das Wort queer stammt aus den USA und bedeutet so viel wie schräg. Der Begriff entstand vor mehr als zwei Jahrzehnten innerhalb der dortigen Lesben- und Schwulenbewegung. Queer richtet sich gegen die Selbstverständlichkeit der Heterosexualität in Staat, Kultur, Arbeitswelt und sozialem Leben, also im Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse. Zudem wird queer als Sammelbegriff für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle (LSBTTI) verwendet, also für Menschen, die außerhalb der heterosexuellen und/oder der geschlechtlichen Norm der Gesellschaft stehen. Der Vorteil dieses Sammelbegriffs ist es, dass man lange Aufzählungen bzw. das kryptisch wirkende Kürzel LSBTTI vermeiden kann. Mit queer drückt sich auch eine Weiterentwicklung schwul-lesbischer Politik aus. Nicht mehr nur Lesben und Schwule fordern gleiche Rechte, Teilhabe und Veränderung ein, man solidarisiert sich zugleich mit anderen sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten, weil man gemeinsame Ziele verfolgt und Bündnisse schließt. Mittlerweile gibt es in den Wissenschaften auch Queer-Studien und eine Queer-Theorie. Beides ist eng verbunden mit der Arbeit der Philosophin Judith Butler, die Anfang der 1990er Jahre eine fundamentale Kritik an der Heterosexualität und einem Verständnis von nur zwei Geschlechtern, die in ihrem Begehren sexuell aufeinander bezogen sein sollen, veröffentlichte. Queere Politik möchte dementsprechend die Norm der Heterosexualität der Gesellschaft ins Wanken bringen. Was queere Politik konkret ausmacht, ist aber umstritten. DIE LINKE versteht darunter eine Politik, die sexuelle Vielfalt unterstützt und fördert.
Sie fordert im Wesentlichen die Rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen, die Wahrung der Grundrechte von Transsexuellen, Intersexuellen und Transgender, den Ausbau von Antidiskriminierungsgesetzen, wie dem Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz und die Einführung von sog. proaktiven Maßnahmen, wie z.B. Schulaufklärung über die sexuelle Vielfalt.

Hintergrund CSD: „Der Christopher Street Day (CSD) ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern (siehe auch: LGBT) und Asexuellen. An diesem Tag wird für die Rechte dieser Gruppen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert und gefeiert. Die größten Umzüge anlässlich des CSD im deutschsprachigen Raum finden in Köln und Berlin statt. Die Bezeichnung Christopher Street Day ist nur in Deutschland, Teilen Österreichs und der Schweiz üblich. In englischsprachigen und romanischen Ländern wird meist von Gay Pride oder Pride Parades gesprochen. Der CSD erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Stadtviertel Greenwich Village: In den frühen Morgenstunden des 28. Juni 1969 fand in der Bar Stonewall Inn der sogenannte Stonewall-Aufstand statt. Zu dieser Zeit gab es immer wieder gewalttätige Razzien der Polizei in Kneipen mit trans- und homosexuellem Zielpublikum. Besonders betroffen von Misshandlungen und Willkür waren Afroamerikaner und solche mit lateinamerikanischer Herkunft. Als sich an diesem Abend insbesondere Dragqueens und transsexuelle Latinas und Schwarze gegen die wiederkehrenden Kontrollen wehrten, war dies der Ausschlag für tagelange Straßenschlachten mit der New Yorker Polizei. Um des ersten Jahrestages des Aufstands zu gedenken, wurde das Christopher Street Liberation Day Committee gegründet. Seitdem wird in New York am letzten Samstag des Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. Daraus ist eine internationale Tradition geworden, im Sommer eine Demonstration für die Rechte von Schwulen und Lesben abzuhalten. Auch in vielen europäischen Großstädten werden diese Demonstrationen jedes Jahr als Christopher Street Day oder kurz „CSD“ abgehalten. In Deutschland fanden 1979 in Bremen und Berlin die ersten CSDs unter dieser Bezeichnung statt. Größere Lesben- und Schwulendemonstrationen gab es schon seit 1972 (die erste in der Bundesrepublik Deutschland am 29. April 1972 in Münster). Der erste CSD in der Schweiz fand am 24. Juni 1978 in Zürich unter dem Namen Christopher Street Liberation Memorial Day statt. Die Regenbogenparade in Wien gibt es seit 1996.“ - „Christopher Street Day“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. Juli 2016, 19:58 UTC. URL: https://goo.gl/7nATda (28. Juli 2016)

 

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